Bretonisches Menu „Beg er Vachif“

͜ENTRÉE:

Bruschetta „Alga e olio“

Zutaten:
–  1 Baguette (frisch vom Bäcker)
– 2 Zehen Knoblauch
– 1 kl. Strauch Himanthalia elongata („Meeresbohne“; bei Niedrigwasser frisch vom Felsen geschnitten, z.B. in Beg er Vachif auf Ile de Houat)
Seespinne (Fa. Majidae, Dreieckskrabben, frz. Araignee, frisch vom Boot der Krebsfischer, z.B. im Hafen von Sauzon, Belle Ile; Fleisch aus Scheren und Beinen)
6 EL Olivenöl Bretonisches Menu „Beg er Vachif“ weiterlesen

Der Ausflug in den Küstenwald

Es war noch ein Tag Zeit, um die lange Rückreise aus dem „hintersten“ Küstenwinkel von Côte d’Ivoire nach Hause anzutreten. Anstatt am Strand abzuhängen – was ja durchaus seinen Reiz gehabt hätte – entschieden wir uns für einen Ausflug in den primären Küstenwald an der Mündung des Dodo.

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Zarte Keime von Ökotourismus 

Schon mal über einen Urlaub in Côte d’Ivoire nachgedacht?

Zugegeben – naheliegend ist das nicht, aber die Flugzeit mit sechseinhalb Stunden ab Brüssel sind erträglich. Dafür ist die Reise im Land wegen des tropischen Klimas und der gnadenlos schlechten Straßenverhältnisse ungewohnt strapaziös.

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Bei den Fanti in Grand Bereby

Fanti ist eine Ethnie, die ausschließlich vom Fischen lebt. In Grand Bereby, einer Ortschaft mit 10.000 Einwohnern, leben die Fanti in einer Enklave am Strand mit ihrer Flotte. Das macht einen merkwürdig ghettohaften Eindruck, aber wie Guivé, der Chef der Küsten wache in Grand Bereby, uns versicherte, verstehen sich die Fanti mit den anderen Ethnien im Ort ganz gut.

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Die Fahrt mit der kleinen Pirogge

[Ok, es war noch nicht erster Advent…danke für den Hinweis, liebe Susanna]

Für eine kleine Expedition zu den Mangrovenwäldern an der Lagune haben wir uns von einem Fischer seine kleine Pirogge geliehen. Es ist ein Einbaum, hat keinen Kiel und ist deshalb ganz schön kippelig.

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In die Jugend investieren für eine nachhaltige Zukunft

Der 5. Gipfel der Afrikanischen Union und Europäischen Union (AU-EU) findet vom 29. bis 30. November 2017 in Abidjan, Côte d’Ivoire, statt.

Der Termin fällt zufällig in den Zeitraum unserer Reise nach Côte d’ivoire. Gestern trafen wir Mitarbeiter der deutschen Botschaft, die über viel Extraeinsatz für den Gipfel berichteten. Ursprünglich hatten wir einen Termin am Montag in der Botschaft, den wir aber aufgrund der Vorbereitungen für den Gipfel verschoben haben. 

2017 ist ein entscheidendes Jahr für die Beziehungen zwischen der EU und Afrika, da seit der Annahme der gemeinsamen Afrika-EU-Strategie zehn Jahre vergangen sind. Der AU-EU-Gipfel wird ein Schlüsselmoment und eine Gelegenheit sein, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten zu stärken. 

Auf dem Gipfel werden die afrikanischen und EU-Staats- und Regierungschefs über die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und Afrika diskutieren und sich auf Investitionen in die Jugend konzentrieren. Dies ist eine Schlüsselpriorität für Afrika und die EU, da 60% der afrikanischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt sind. 

Weitere Prioritäten der EU-Afrika-Partnerschaft werden während des Gipfels erörtert. 

Dazu gehören: 

  • Frieden und Sicherheit
  • Governance einschließlich Demokratie, Menschenrechte, Migration und Mobilität
  • Investition und Handel
  • Kompetenzentwicklung
  • Schaffung von Arbeitsplätzen

Mehr Informationen finden sich auf der Gipfel-Website.  

    Besprechung für die Planung des Einsatzes im Projektgebiet bei Grand Bereby im Bayrischen Restaurant „bei Walter“ in Abidjan mit GIZ Mitarbeitern

    Vorfreude

    Den Oceanblog wollen wir in den nächsten Wochen für die Dokumentation unserer Reise nach Côte d ‚Ivoire nutzen. Unsere kleine Expedition dient der Unterstützung des mit dem ivorischen Verein CEM gemeinsam initiierten Schutzes der Meeresschildkröten in dem westafrikanischen Land. 

    Die Reiseplanungen sind soweit abgeschlossen, Impfungen bereits absolviert, Anschaffungen und Mitbringsel für unsere Gastgeber erledigt… wir hinterlassen einen Berg an Arbeit. Diesen wissen wir bei unseren Kollegen in guten Händen. 

    Diese Reise hat eine Vorgeschichte, die kurz erzählt sei. Olaf Grell, selbständiger Biologe aus Kiel, war vor einigen Jahren für ein wissenschaftliches Projekt das erste Mal in Côte d’Ivoire. Damals hat er die Dörfer und ihre Bewohner der westlichen Küste des Landes kennengelernt und schnell begriffen, dass die Meeresschildkröten dort akut in Gefahr sind. Auch durch die Küstenbewohner und deren Angewohnheiten, die Schildkröten und ihre Eier, die sie im warmen, tropischen Sand ablegen, zu verspeisen. Hier erkannte Olaf das große Potenzial an Aufklärung, Schutz und zukünftiger nachhaltiger Nutzung. Wir waren bei seinen Schilderungen von Kultur und Landschaft sofort elektrisiert, weil auch eine sinnvolle Unterstützung aus Sicht von uns Meeresbiologen und Europäern möglich scheint.

    Jetzt sitzen wir im Brüsseler Flughafen und warten auf unseren Flug nach Abidjan. Wir, d.h. Inez Linke, Olaf Grell, Peter Krost, Wolf Wichmann und ich, Levent Piker.

    Demnächst mehr von unserer Reise aus Côte d’Ivoire.

    Algen sind lecker!

    …oder doch nicht? Schon mal ausprobiert?

    Was die Japaner seit Jahrtausenden tun, können die Europäer immerhin seit Jahrhunderten.
    Es gibt Berichte aus dem 6 Jahrhundert n.Chr. von irischen Mönchen, zu deren Tagesablauf es gehörte, Algen für ihre Speisekammern zu sammeln.

    Also warum nicht einmal Alge auf europäische Art und Weise probieren und diese uralte Tradition wieder aufleben lassen.

    Als Einstieg hier ein leckeres und sehr einfaches Rezept für einen Karottensalat mit Meeresspaghetti, das sich als Einstieg in die kulinarische Welt der Algen sehr gut eignet:

    Rezept für 4 – 6 Portionen

    15 g Meeres-Spaghetti, getrocknet
    2 TL Zitronensaft
    1 TL Weißweinessig

    4 – 5 Karotten, geputzt und mit einem Gemüseschäler in feine lange Streifen geschnitten; oder geraspelt

    für das Dressing:
    3 EL Olivenöl
    1,5 TL Zitronensaft
    1 TL körniger Senf
    1 TL Honig
    etwas Cayennepfeffer
    etwas Meersalz

    Zubereitung:
    Die getrockneten Meeresspaghetti abspülen und in warmen Wasser ca. 15 Minuten einweichen. Danach erneut abspülen und mit dem Zitronensaft und dem Essig ein paar Stunden – am besten über Nacht – marinieren.
    Die Meeres-Spaghetti aus der Marinade nehmen und in mundgerechte Stücke (ca. 2,5 – 5 cm) schneiden. Ein paar Spaghetti für die Dekoration vorher beiseite legen.
    Das Dressing aus den angegebenen Zutaten anrühren. Die Meeres-Spaghetti und die Karottenstreifen in eine große Schüssel geben, das Dressing drüber geben und vermengen. Den Salat vor dem Servieren mind. eine Stunde durchziehen lassen.

    Guten Appetit!