Meeting Produktentwicklung

Wie entstehen bei Oceanwell neue Produkte?

geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ein Einblick in unsere Produktentwicklung

Für mich gibt es auf der Arbeit nichts Schöneres, als unsere regelmäßigen Meetings zur Produktentwicklung. Dort sitzen wir aus den Bereichen Produktmanagement, Produktentwicklung, Vertrieb und kosmetische Anwendungen zusammen, teilen unsere Ideen, die Wünsche der Kunden und überlegen die nächsten Schritte. Diese Meetings sind extrem spannend, da ganz unterschiedliche Bereiche, Erfahrungen und Jobs zusammenkommen und somit viel bessere Ideen entstehen können.

Produktentwicklung am Beispiel Palmaria-Öl

Ich möchte Euch anhand des tiefenwirksamen Palmaria-Öls näherbringen, wie bei uns eigentlich neue Produkte entstehen:)
Beim Palmaria-Öl fing es so an, dass wir eine tolle, patentierte Möglichkeit gefunden haben, ein sehr hochwertiges Algenöl herstellen zu können. Das Besondere an diesem Öl? Während Sonnenblumenkerne zu Öl gepresst werden, werden Rotalgenflocken beigegeben und eine speziell dafür entwickelte Methode wird verwendet, um das Öl schonend mit den Algenwirkstoffen zu gewinnen. Somit stand fest: Dieses hochwertige Öl muss unbedingt in eines unserer Produkte.

Beim Palmaria-Öl fing alles mit einem speziellen Algen-Öl an – und der Immortelle.

Zusätzlich hatte unsere Vertriebsleiterin Kirsten, durch eine Messe, das Immortellenöl gefunden. Sie war privat schon begeistert von der Wirkung. Als wir recherchiert hatten, was die Immortelle alles kann, waren alle überzeugt davon – auch das Immortellenöl muss enthalten sein! Der interne Projektname war lange „Wirköl“, weil wir ein Öl mit wertvollen Wirkstoffen daraus entwickeln wollten (Manchmal erwischt man noch einige Kollegen, die das Palmaria-Öl weiterhin „Wirköl“ nennen…aber Pssst).

Uns ist es immer sehr wichtig, wirklich nur neue Produkte zu entwickeln, die einen Mehrwert für unsere Kunden haben. Wir möchten nicht drei verschiedene Feuchtigkeitscremes anbieten, sondern eine Produktpalette, die sich anpassen und kombinieren lässt. Ein Wirköl war also die perfekte Ergänzung zu unseren bestehenden Produkten, da es sich in wirklich jede bestehende Routine einbauen lässt und die Haut somit noch individueller gepflegt werden kann. Wir suchten weitere, sich sehr gut ergänzende Öle und es brauchte einige Ansätze mit verschiedenen Rezepturen, bis alle unsere Testpersonen restlos begeistert waren.

Thorsten, Theresa und Inez bei der Produktentwicklung (Archivbild).

Natürlich nur geprüfte Naturkosmetik!

Die einzelnen Rezepturen werden mittels Bewertungsbogen von den Testern ausgewertet und somit kann die Produktentwicklung genau herausfinden, was besonders gut oder noch ausbaufähig ist. Parallel dazu beginnt die Recherche nach Rohstofflieferanten, die uns die Rohstoffe für die neue Rezeptur, in unserer gewünschten Qualität, anbieten können (Übrigens: Wir haben einen Podcast mit unserem Öllieferanten „AOT“ aufgenommen – hört unbedingt mal rein!). Sobald Lieferanten und Rezeptur feststehen, meldet unser Produktmanager (Thorsten, der auch fleißig hier im Blog schreibt) die Rezepturen bei NATRUE an. Dort wird kontrolliert, ob alle Kriterien für das NATRUE-Siegel erfüllt sind. Denn natürlich wollen wir nur geprüfte Naturkosmetik auf den Markt bringen. Für unser tiefenwirksames Palmaria-Öl haben wir eine so tolle Qualität der Öle erreichen können, dass das Produkt sogar die Biozertifizierung bekommen hat.

Wie wichtig sind uns nachhaltige Verpackungen?

Während die ersten Rezepturen entstehen, wird schon überlegt, welche Verpackung am anwenderfreundlichsten ist und unseren Qualitätsstandards genügt. Wichtige Bewertungspunkte für neue Verpackungen sind: Produktsicherheit, Produktstabilität, Dosierung, Optik, Nachhaltigkeit. Im Fall des Palmaria-Öls war schnell klar, dass wir eine Pipette haben wollen und die Flasche nicht lichtdurchlässig sein darf, damit die Wirkstoffe lange wirksam sind. Sobald die Verpackung ausgewählt wurde, lässt Inez (unsere Mutter aller Produkte:-)) den Druck in Auftrag geben und wir beschäftigen uns mit der Faltschachtel. Bei diesem Produkt war uns eine Faltschachtel wichtig, um die Primärverpackung beim Versand bestmöglich zu schützen. Soweit es geht haben wir uns vorgenommen auf eine Umverpackung zu verzichten (wie z. B. beim Meeres-Bad).

Beim Meeres-Bad haben wir der Umwelt zuliebe auf eine Umverpackung verzichtet.

Unsere Faltschachteln halten wir alle im einheitlichen Design und sie sind aus recyceltem Karton. Bevor diese auch in den Auftrag gehen, muss sich das Team die Anwendung, den Hauttyp und Produktnamen überlegen, denn diese Infos sollten natürlich alle auf der Verpackung zu finden sein. Danach geht auch die Faltschachtel in die Produktion.

Wenn unsere bedruckten Primärverpackungen fertiggestellt sind, kann unsere neue Rezeptur abgefüllt werden und das neue Produkt ist, augenscheinlich, fertig. Jetzt folgen allerdings noch verschiedene mikrobiologische Tests, um Qualität, Stabilität und Haltbarkeit zu überprüfen und zu gewährleisten. Parallel dazu werden Produktfotos für unseren Shop gemacht und Texte, auch für die Presse, erstellt. Sobald alles steht, kann das Produkt im Shop freigegeben werden; und der beste Augenblick ist immer der, das fertige Produkt endlich in den Händen zu halten!:)

Bildnachweis:
Fotos: Oceanwell, Loreen Fischer

Weiterführende Infos:
Mehr zum Thema Verpackungen erfährst Du hier im Interview mit Inez.

Dir hat dieser Artikel gefallen? Sag’s weiter oder schreibe weiter unten einen Kommentar!

Veröffentlicht von

Theresa Talg

Theresa Talg

Ich bin Theresa und arbeite bei oceanBASIS in der Produktentwicklung. Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und möchte Euch hier im Blog Einblicke in die Produktentwicklung geben – und Euch so einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.