Die Kieler Meeresfarm – nachhaltige Aquakultur vor unserer Haustür

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Heute interviewe ich die drei Inhaber*innen der Kieler Meeresfarm, Tim Staufenberger, Nikolai Nissen und Kristina Hartwig. Tim hat über eine Projektarbeit bei CRM und oceanBASIS die ersten Leinen der heutigen Meeresfarm gesetzt. Niko und Kristina sind ein paar Jahre später als Erntehelfer*innen dazugekommen. Die Drei erzählen, wie ihre Arbeit auf der Muschelfarm aussieht, wie sie gegen die Meeresverschmutzung kämpfen und warum man fürs Muschelfarming eine gesunde Portion Leidenschaft braucht.

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Norddeutsche Salzwiesen und tropische Garnelen

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Unsere Salzpflanzenkläranlage für die Aquakultur

Salzwiesen kennt man vom Wattenmeer. Vor dem Deich gibt es große Grasländereien, manchmal von Schafen beweidet, manchmal nicht. Alle werden von Zeit zu Zeit vom Meer überflutet und bieten deshalb nur solchen Pflanzen einen Lebensraum, die mit dem Salz aus dem Meerwasser zurechtkommen. Solche Pflanzen haben wir in eine Pflanzenkläranlage gepflanzt. Warum? Das ist eine weitere Geschichte aus der Blauen Bioökonomie und hat zu tun mit Kreislaufwirtschaft, mit leckeren tropischen Garnelen aus Aquakultur und mit norddeutschen Gerichten, die durch Meereskräuter ihren nordischen Küstengeschmack erhalten.

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Der Weg in die Gemeinwohlökonomie

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OceanBASIS und CRM sind seit 2019 Teil der Gemeinwohlökonomie (GWÖ). Das Ziel dabei: Wir wollen ein Wirtschaftssystem fördern, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Mensch und Umwelt stehen im Zentrum, nicht der Profit. Geld ist der Diener – niemals der Meister. In diesem Beitrag erzählt Anna, die bei uns für die Produktplanung verantwortlich ist, davon, wie sie die Diskussion rund ums Thema GWÖ in den letzten Wochen erlebt hat.

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Spendenaktion für Schulkinder in Côte d’Ivoire

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…im Namen des Schildkrötenschutzes.

Im Rahmen unseres „Protect the Ocean“ Engagements sind wir im November 2017 an die Elfenbeinküste gereist, um einmal vor Ort das geplante Schildkrötenschutzgebiet zu sehen, Daten und Bildmaterial dafür zu sammeln und die Arbeit der Strandbrigade kennenzulernen. Uns war darüber hinaus wichtig, die Menschen und ihre gesellschaftliche Struktur in den angrenzenden Dörfern kennenzulernen und zu verstehen. Besonders spannend war für mich, das Bildungssystem kennenzulernen und mich über die Schulsituation zu informieren.

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Nachhaltig handeln, Klimawandel stoppen – was wir tun

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Über die 2015 festgelegten Nachhaltigkeitsziele (SDG – Sustainable Development Goals) und -maßnahmen der Weltgemeinschaft ist schon viel geredet und geschrieben worden. Auch wir berichten regelmäßig über die verschiedenen Facetten des Themas Nachhaltigkeit, z.B. in dieser Einführung zum Thema Agenda 2030 oder zu speziellen Themen, wie nachhaltiger Aquakultur oder Verpackung.

Insgesamt ist es das große Ziel, die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig (um-)zugestalten. Doch was ist notwendig, um diese Ziele zu erreichen? Was tun wir bei oceanBASIS dafür?

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Mit Algen überdüngte Seen retten – wie geht das?

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Algenexperte Prof. Schulz von der CAU im Interview

Im heutigen Beitrag beleuchten wir Algen einmal aus einem anderen Blickwinkel. Ich befrage Professor Rüdiger Schulz von der Universität Kiel zum Thema „Bioremediation mit Mikroalgen“. Was klingt wie eine medizinische Therapie ist tatsächlich eine Methode, um überdüngte, abgestorbene Seen wiederzubeleben. Professor Schulz und sein Team betreiben zu diesem Thema wegweisende Forschung, die bereits jetzt an den Schleswig-Holsteinischen Seen und an der Kläranlage in Plön Anwendung findet.

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Marketing mal anders? Wir setzen nun auf Flaschenpost.

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Hast Du schon einmal eine Flaschenpost gefunden? Nein? Ich auch nicht. Aber hast Du schon einmal eine versendet? Im Rahmen unseres Online-Adventskalenders haben wir das nun getan, ganz nach dem Motto „Naturkosmetik aus dem Meer“. Das war aufregend, und wir freuen uns sehr, dass wir tatsächlich eine Rückmeldung erhalten haben! Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet. So SCHNELL und so WEIT?

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Geld ist der Diener, niemals der Meister.

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Ein Grundsatz, der unser Miteinander seit Jahrhunderten prägt und dessen Sinn auch in der deutschen Verfassung verankert ist:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (Art. 14 Grundgesetz)

Eine funktionierende Wirtschaft ermöglicht Wohlstand und Bildung, birgt aber auch Schattenseiten wie Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit. In 2010 gründete sich in Österreich die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Sie postuliert, dass Geld in unserem heutigen Wirtschaftssystem zum Selbstzweck geworden ist. Ziel der als Verein organisierten GWÖ ist es, diesem Trend entgegenzusteuern und eine Wirtschaft zum Wohle aller zu etablieren. Die GWÖ beschreibt eine alternative, nachhaltige Wirtschaftsordnung. Ihre Mitglieder wollen nach eigener Aussage „das Modell in einem partizipativen, demokratischen und ergebnisoffenen Prozess […] weiter[zu]entwickeln.“

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