Mit Algen überdüngte Seen retten – wie geht das?

Heute haben wir einen besonderen Gast zum Interview geladen, Prof. Rüdiger Schulz von der CAU – auch als „Algen-Schulz“ bekannt! Er berichtet uns viel Wissenswertes rund um das Thema Algen. Dabei führte diesmal das Interview nicht wie üblich Loreen, sondern meine Kollegin Ruth. Sie wird von jetzt an hier immer mal wieder Menschen für Euch interviewen, die im Bereich der Blauen Bioökonomie wegweisende Forschung betreiben oder unternehmerisch tätig sind.

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Mit Algen überdüngte Seen retten – wie geht das?

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Algenexperte Prof. Schulz von der CAU im Interview

Im heutigen Beitrag beleuchten wir Algen einmal aus einem anderen Blickwinkel. Ich befrage Professor Rüdiger Schulz von der Universität Kiel zum Thema „Bioremediation mit Mikroalgen“. Was klingt wie eine medizinische Therapie ist tatsächlich eine Methode, um überdüngte, abgestorbene Seen wiederzubeleben. Professor Schulz und sein Team betreiben zu diesem Thema wegweisende Forschung, die bereits jetzt an den Schleswig-Holsteinischen Seen und an der Kläranlage in Plön Anwendung findet.

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Iss Dich schlau mit Algen

Der Mensch würde ohne die Omega-3-Fettsäuren wahrscheinlich ein ganz anderes Tier sein. Ohne überdurchschnittlich großes Gehirn, ohne das, was das Gehirn bis heute kreiert hat, ohne die heutige Kultur, Sozialisation, Technik. Diese essenziellen Fettsäuren können in großen Mengen nur von Algen synthetisiert werden. Trotzdem essen wir in westlichen Kulturkreisen so gut wie keine Algen.

Sollten wir aber. Denn um die mentale Gesundheit der Menschen ist es momentan schlecht bestellt.

Meeresalge
Alge am Strand

Bildnachweis:
Alge: White Sea Biological Station, WSBS MSU, Department of Biology, Lomonosov Moscow State University

Du möchtest noch mehr erfahren? Welche essbaren Algen es gibt, warum sie gesund sind und was Verbraucher beim Verzehr beachten sollten erklärt unser Beitrag Algen – die gesunde Delikatesse aus dem Meer

Algen – die gesunde Delikatesse aus dem Meer

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Meeresalgen landen immer häufiger auf unseren Speisetellern, denn sie gelten als gesunde Nährstofflieferanten und als besondere Delikatesse. Dabei ist die Idee, Algen als Lebensmittel zu nutzen, selbst in der westlichen Welt nicht neu: Schon zu Zeiten der Seefahrer schützten sich diese mit dem Vitamin C aus Algen, insbesondere aus der Dulse, vor Skorbut. In diesem Beitrag geht es darum, wo Algen als Lebensmittel überall zu finden sind, welche essbaren Algen es gibt, warum sie gesund sind und was Verbraucher beim Verzehr beachten sollten.

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Das große Fressen

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Neulich unter der Meeresfarm

„Komm raus, Carci! Beeil‘ dich, gleich gibt es das große Fressen!“
Eilig wühlte sich Carci aus dem Meeresboden hinaus und wirbelte dabei ungewöhnlich viel Sand auf, die Sicht trübte sich. „Wo denn?“ „Da hinten und jetzt komm‘ endlich!“
Die zwei Krabben eilten im Krabbengang Richtung Kieler Meeresfarm. Carci entdeckte einen riesigen Fisch, der durch den Algenwald schwamm. Carcino lief geradewegs auf dieses Ungetüm zu.

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Nachhaltig und ökonomisch

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Forschung zur ganzheitlichen Nutzung von Algen- und Muschelfarmen

Wie bereits in unserem Beitrag Innovationsraum „Bioökonomie auf marinen Standorten (BaMS) berichtet, sind oceanBASIS und CRM an diversen Forschungsprojekten beteiligt. An dieser Stelle soll nun das Projekt LaMuOpt: „Ganzheitliche Nutzung von Laminaria- und Muschel-Nebenerzeugnissen zur Optimierung von kreislaufbasierter Fischzucht und Produkten für den menschlichen Verzehr“ vorgestellt werden. Dieses wird von CRM zusammen mit den Projektpartnern Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik (Projektleitung), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) mbH durchgeführt.

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Algen – Gesundheit aus dem Meer

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Deutsch-Dänisches Forschungsprojekt FucoSan

Algen – das sind doch diese glibberigen Dinger, die beim Baden in Nord- und Ostsee plötzlich in den Zehen hängenbleiben…? Mancher Urlauber verzichtet lieber auf ihre Bekanntschaft und macht es sich gleich in einem unserer schönen norddeutschen, blau-weiß gestreiften Strandkörbe gemütlich. Also einfach nur ein lästiges Zeug? Weit gefehlt, denn Algen gelten nicht nur als die Regenwälder der Meere; sie bergen auch eine Vielzahl nützlicher Substanzen, die u. a. in der Medizin, Kosmetik und als Nahrung Verwendung finden. Das deutsch-dänische Forschungsprojekt FucoSan hat in den letzten 3 Jahren sogenannte Fucoidane aus Braunalgen erforscht, insbesondere ihre Eignung in den Bereichen der Augenheilkunde, der Knochenheilung und der Kosmetik.

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