Korallenbleichen – ein Ökosystem vor dem Kollaps

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Korallenriffe – die Megacitys der Unterwasserwelt

Korallen gelten neben den Regenwäldern als die artenreichsten Ökosysteme der Erde. Die als „Blumen der Meere“ bezeichneten Steinkorallen, die eigentlich Tiere sind, sind die in der Lage, Kalk abzuscheiden und damit beeindruckende Strukturen aufzubauen. Auf diese Weise formen sie riesige Bauten, die gleichermaßen Nahrung, Lebensraum, Schutz und Aufzuchtstube für allerlei Lebewesen darstellen. Man geht davon aus, dass sich weltweit ca. 830.000 verschiedene Arten in Korallenriffen verbergen [1], darunter neben den Nesseltieren selbst Krebs- und Weichtiere, Schwämme, Schildkröten, Algen und marine Pflanzen sowie ca. ein Viertel aller bekannten marinen Fischarten. Korallenbleichen – ein Ökosystem vor dem Kollaps weiterlesen

Wie sich unser Blick auf die Natur verändert – das Shifting Baseline Syndrome

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Was ist eigentlich „gesunde“ Natur, und wie sieht ein „natürlicher“ Lebensraum aus? Diese Fragen würde jeder von uns wohl individuell ein bisschen anders beantworten. In den 1990er Jahren hat man festgestellt, dass nicht nur jeder Mensch diese Fragen anders beantwortet, das Verständnis darüber, wie „gesunde“ Natur aussieht, ändert sich auch gesamtgesellschaftlich über Generationen hinweg – und das nicht nur bei Laien, sondern auch bei Wissenschaftlern, die sich tagtäglich mit Naturschutzthemen befassen.

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