Die Kieler Meeresfarm – nachhaltige Aquakultur vor unserer Haustür

Wer freut sich nicht schon darauf? Im September geht es endlich wieder los, die Monate mit “R” fangen an und mit ihnen kommen wieder leckere Miesmuscheln direkt von der Kieler Meeresfarm auf unsere Teller. Doch warum isst man Muscheln eigentlich nur in Monaten mit “R”? Und wie gehen Muschelfarmer mit der zunehmenden Meeresverschmutzung um? Diese und viele weitere Fragen beantworten uns die drei Inhaber*innen der Kieler Meeresfarm. Und – gute Tipps zur Zubereitung der Muscheln bekommen unsere Zuhörer*innen als Leckerbissen dazu serviert!

 

Diesen Podcast gibt’s übrigens auch zum Nachlesen! Besuche hierfür unseren Beitrag „Die Kieler Meeresfarm.“

Der Irrgast hat überlebt !

geschätzte Lesezeit: < 1 Minute

Wie schon hier in meinem ersten Beitrag berichtet, hatte sich ja ein Gast aus Nordamerika bei uns an die Kieler Förde verirrt. Da er nicht menschenscheu war (ist), wurde vermutet, der Drosseluferläufer wäre eventuell nicht gesund, bzw. stark geschwächt.

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Birdwatching oder: Wie finde ich Gleichgesinnte in der Natur?

geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die Überschrift ist vielleicht etwas verwirrend. Ich dachte auch mal: Vogelbeobachtung – da sitzt man irgendwo alleine mit seinem Fernglas und schaut sich Vögel an. Kann man machen, dann ist man aber Amateur. Als Profi ist man mindestens mit einem Spektiv („Fernrohr“) mit Stativ und mit dem unverzichtbaren Notizbuch unterwegs, um seine Sichtungen zu notieren und später auf entsprechenden Portalen zu teilen. Die Ausrüstung reicht von „stylisch abgestimmt“ (im Werte eines Mittelklassewagens) über „militärische Tarnausrüstung“ bis hin zu „zerrissenen Arbeitsklamotten“.

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125 Jahre Nord-Ostsee-Kanal

geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Ein technisches Meisterwerk prägt Schleswig-Holstein

Unser Büro in Holtenau, am Tiessenkai (siehe Titelbild), liegt direkt gegenüber den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK, international „Kiel Canal“). Jährlich passieren hier ungefähr 30.000 Frachter und Kreuzfahrtschiffe den Übergang aus der meistbefahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraße der Welt in die Kieler Förde. Die Schleusen sind daher beliebtes Ausflugsziel für „Shipspotter“ sowie Touristen und die steigungsfreien Wege entlang des Kanals besonders für Radtouren gut geeignet. Die Gegend ist aber nicht nur mit der modernen Schifffahrt verwoben, sie steht ebenso für viel Geschichtliches und Geschichten. In diesem Monat wird der Kanal 125 Jahre alt – ein guter Anlass, einmal zurück und hinter die Kulissen zu schauen.

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Waldbaden auf dem Weg zum Tiessenkai

geschätzte Lesezeit: < 1 Minute

Ich habe mal gehört, dass die Deutschen den Wald besonders lieben. Nicht ohne Grund ist Deutschland wohl das waldreichste Land Mitteleruopas. 1/3 von Deutschland ist Wald. „Die Deutschen, das Waldvolk“- Trifft bestimmt nicht auf jeden zu, aber vielleicht stößt ja der ein oder andere „Waldlieberhaber“ auf meine Bilder. Sie sind auf dem Weg zum Tiessenkai im Düsternbrooker Gehölz entstanden. Ich muss schon sagen, ich schätze den Wald sehr und genieße es, auf dem Weg zur Arbeit einen kleinen Abstecher zu machen. Natürlich mit Hund und Kamera.

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Winterspaziergang an der Kieler Förde

geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Januar in Schleswig-Holstein: Bislang war es durchschnittlich 5 Grad wärmer als in den letzten Jahren, aber verregnet und grau… Kein Wunder also, dass ganz Kiel letzten Sonntag den ersten richtig schönen Tag im Jahr für ausgedehnte Spaziergänge nutzte.

Ich habe Euch einige Eindrücke aus Strande mitgebracht. Das Ostseebad liegt am Westufer der Kieler Außenförde, also nördlich unseres Büros am Tiessenkai (10 km Luftlinie). Und übrigens… Ich bin keine professionelle Fotografin. Aber ich halte gerne Eindrücke und Dinge, die mir gefallen, mit der Kamera fest. Daran möchte ich Euch teilhaben lassen – gerade auch diejenigen unter Euch, die nicht am Meer wohnen.

Viel Spaß beim Anschauen!

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Naturschutz in der Kieler Förde: Biotopverbundkonzept für Unterwasser-Riffe

geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Die Vernetzung von Biotopen ist zu Land bereits seit vielen Jahren gängige Naturschutzpraxis (z. B. Grünbrücken oder Krötentunnel). Sie dient dem besonderen Schutz und Erhalt der Lebensräume von gefährdeten und schutzwürdigen Tier- und Pflanzenarten. Doch auch unter Wasser gibt es vielgestaltige und verwundbare Biotope. Das Biotopverbundkonzept Kieler Förde (CRM 2016) sieht vor, diese im Rahmen von Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen untereinander in sinnvoller Weise so zu vernetzen, dass ein trophischer und genetischer Austausch zwischen den ansonsten inselartig isolierten Lebensräumen möglich ist.

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Braucht die Kieler Förde künstliche Unterwasser-Riffe?

geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Das Unternehmen CRM – Coastal Research & Management ist die Mutterfirma von oceanBASIS. Sie erstellt meeresökologische Gutachten und führt Studien und Forschungsprojekte durch, zum Teil mit internationalen Partnern aus Wirtschaft und Universitäten. Auch im Bereich der Kieler Förde werden mehrfach im Jahr Tauchgänge durchgeführt, um die Entwicklung von Flora und Fauna einzelner Küstenabschnitte zu dokumentieren. Im Rahmen dieser gutachterlichen Tätigkeiten wurde auch das Konzept eines Verbundprojektes entwickelt. Dabei geht es darum, kleine Riffe mit hoher Artenvielfalt miteinander zu verbinden. In diesem Artikel beschreiben wir ein aktuelles Beispiel. Braucht die Kieler Förde künstliche Unterwasser-Riffe? weiterlesen