Der Irrgast hat überlebt !

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Wie schon hier in meinem ersten Beitrag berichtet, hatte sich ja ein Gast aus Nordamerika bei uns an die Kieler Förde verirrt. Da er nicht menschenscheu war (ist), wurde vermutet, der Drosseluferläufer wäre eventuell nicht gesund, bzw. stark geschwächt.

Entwarnung: Er ist putzmunter und treibt sich immer noch in Heikendorf herum. Er hat jetzt sogar sein typisches Gefieder: die gepunktete Brust.

Seinen deutschen Namen hat er wahrscheinlich wegen dieser Punkte: Sie ähneln denen der Drosseln (hier eine Misteldrossel).

Ich konnte den Vogel bei der Suche nach einem schönen Frühstück beobachten.

Oh, eine Miesmuschel!

Das schaue ich mir doch mal genauer an…

War leider schon alt und vertrocknet, da suche ich doch lieber mal was frisches am Wasser.

Da, da ist doch etwas !

Jippi, eine schöne fette und frische Miesmuschel.

Da wünschen wir doch einen guten Appetit und noch einen schönen weiteren Aufenthalt hier an der Förde.

Naja, das wünschen wohl nicht alle, wenn man den neidischen Blick des Austernfischers sieht, der nur wenige Schritte weiter auch auf der Suche nach einem leckeren Happen war.

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung: Wer bei der Suche nach frischen Miesmuscheln nicht fündig wird, kann sich in der Saison vertrauensvoll an die Kieler Meeresfarm wenden.

Dazu passend noch ein kleiner Nachtrag zum Thema “Vogelbeobachter”:

In Bayern wurde im April ein größerer Polizei-Einsatz ausgelöst. Passanten hatten einen Mann in Tarnkleiung mit einer “Langwaffe” entdeckt. Wie es sich herausstellte, handelte es sich um einen Vogelbeobachter mit großem Teleobjektiv.

Bildnachweis:
Fotos: Thomas Kujawski / ASA-Multimedia

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Veröffentlicht von

Thomas Kujawski

Thomas Kujawski

Mein Name ist Thomas Kujawski und ich bin bei oceanBASIS und CRM für die Computertechnik zuständig. Da ich gelernter Biologe bin, versuche ich in meiner Freizeit so oft wie möglich raus in die Natur zu kommen. Mittels der Fotografie möchte ich anderen Menschen zeigen, wieviel Schönheit wir auch hier vor unserer Haustür entdecken und erleben können. Man muss eigentlich nur mal innehalten und versuchen mit allen Sinnen die Umgebung zu erforschen und auch auf kleine Details zu achten.

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